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Futterdeklarationen

  • Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (X%): das Futter enthält zu X% Fleisch und Nebenerzeugnisse. Dabei kann nicht festgestellt werden, wieviel Fleisch, wieviel und welche Nebenerzeugnisse enthalten sind. Wird diese schwammige Formulierung genutzt, werden meist mehr Nebenerzeugnisse als Fleisch verwendet, welche zudem noch weniger hochwertig sind.
  • (X%, davon 4%Huhn): Das Futter enthält X% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Davon stammen 4% vom Huhn. 4% sind weder der Anteil an Hühnerfleisch, noch der einzige Fleischanteil im Futter. Diese Angabe sagt lediglich aus, dass vom gesamten Fleischinhalt 4% aus dem Fleisch und den Nebenerzeugnissen vom Huhn stammen. In der Regel sind dies aber nur Nebenerzeugnisse und kein Fleisch.
  • Fleisch (Rind, X%) und tierische Nebenerzeugnisse (Y%, davon 5% Herz, 5% Magen und 3% Leber): diese Deklaration sagt dem Verbraucher alles, was er wissen muss. Die Angabe sagt aus, wieviel, welches Fleisch, welche Nebenerzeugnisse und zu wieviel Prozent enthalten sind. Eine solche klare Deklaration bei Futter ist wünschenswert, wird in der Regel aber nur bei (sehr) hochwertigen Futtern verwendet.
  • Fazit: Wer zu den Inhaltsstoffen seiner Produkte steht und diese nicht verstecken muss, wird sie klar und deutlich auf die Verpackungen der Futtermittel aufdrucken. Wer verschleiert, missverständliche, unklare und unvollständige Angaben macht, hat in der Regel auch etwas zu verstecken.
  • die Fütterung von Trockenfutter als Hauptmahlzeit ist nicht empfehlenswert, da die Katze nicht genügend Flüssigkeit aufnimmt und sich Nieren- und Blasenerkrankungen, Diabetes und Übergewicht entwickeln können.
  • Trockenfutter reinigt nicht die Zähne der Katze, die Bröckchen sind zu klein und werden meist ohne zu kauen heruntergeschluckt. Rohes Fleisch eignet sich besser zur Reingung der Zähne.
  • bei der Auswahl von Nassfutter sollte darauf geachtet werden, dass es mindestens 60% Fleisch, kein Zucker/Inulin/Karamell und kein Getreide beinhaltet. Pflanzliche Bestandteile sollten nur bis etwa 5% enthalten und genau angegeben sein. Futtermittel mit genauer und ausführlicher Deklaration sollten bevorzugt werden. Futter, das pflanzliche Nebenerzeugnisse, Eiweißextrakte und/oder oder Pflanzenmehle enthält, ist nicht empfehlenswert. Der Anteil und die Herkunft des Fleisches sowie der Nebenerzeugnisse sollte klar ersichtlich sein.
  • für Nassfutter gilt meist: je höher die Fütterungsempfehlung, desto minderwertiger das Futter.
  • eine erwachsene Katze bekommt 2-3 Mahlzeiten am Tag gemäß der Fütterungsempfehlungen, Kitten (bis 1 Jahr) bekommen bis zu 5 Mahlzeiten und so viel Futter, wie sie mögen. Das Verfüttern von Kittenfutter ist nicht nötig.
  • wenn man die Katze mit rohem Fleisch füttert, sollte dies ohne Zusätze nicht mehr als 20% ihrer Nahrung ausmachen. Sind es mehr als 20% muss man die sogenannten Supplemente (Vitamine, Fette, Mineralstoffe) zufüttern.
  • Futterumstellungen sollten langsam erfolgen, um Unverträglichkeiten und Verdauungsprobleme zu vermeiden.
  • viele erwachsene Katzen vertragen keine normale Kuhmilch und sollten, wenn unbedingt, dann nur spezielle Katzenmilch (enthält meist viel Zucker) oder laktosefreie Milch bekommen.
  • empfehlenswerte Nahrungszusätze sind: Bierhefe (bei nierenkranken Katzen Edelhefe), rohes Eigelb, Lachsöl und Taurin (bitte mit Wasser vermischt!)
  • Futterempfehlungen : Macs, Feringa, Grau, Cosma,
  • Streu Empfehlung: Feliton Extreme aus dem Futterhaus, Extreme Classic aus dem Fressnapf, Tigerino Canada

 

 

"Aus der Strandburg"

veterinäramtlich geprüfte Katzenzucht seit 2008

 

 

Katrin Knoll

 

18107 Rostock

Deutschland

 

 

 


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